ERPel aktuell

Was kostet ERPel

Um es vorwegzunehmen, die Linux-Version von ERPel ist KEIN Open Source.
 

Und es ist schon erstaunlich, mit welchen Vorurteilen wir hier konfrontiert werden: NEIN, Linux bedeutet nicht automatisch, dass alle Software 'Open Source' und damit immer kostenlos ist, kostenlos zu sein hat. 

Und wenn 'kostenlos' das einzige Argument fuer einen Wechsel hin zu Linux ist, dann können wir von einem Wechsel ohnehin nur abraten. Zu Linux sollte man wechseln, weil es das bessere Betriebssystem ist. Wenn's dann auch noch günstiger wird, ist natürlich auch dagegen als Argument nichts einzuwenden. Nur sollte der Preis halt nicht das einzige Argument für einen Wechsel sein.

Ein Umstieg auf Linux kostet Zeit und den Willen Neues zu lernen. Wem das zu mühsam ist, der sollte sich reiflich überlegen, ob er denn wirklich wechseln will. Die Linux-Profis wissen, wie viel Zeit man anfangs oft aufbringen muss, bevor die neue 'Open Source Software' wirklich das tut, was sie tun soll, und Zeit = Geld!

Doch wenn man's dann irgendwann mal begriffen hat, dann ärgert man sich jeden Tag auf's Neue, weil man nicht schon viel früher gewechselt hat ...

Doch zurück zum Thema .....
 


 

Von ERPel wird es voraussichtlich drei Versionen geben:
 

  1. ERPel light ist gedacht fuer den Kleinunternehmer, der in Sachen Fakturierung & Co mit einem Arbeitsplatz auskommt, wie aber auch für den Handwerker, wo die Ehefrau die Rechnungen schreibt und dergleichen mehr. Also beschränkt auf einen Arbeitsplatz und ohne die Moeglichkeit einen separaten SQL-Server im Netzwerk zu nutzen.

    Ein Upgrade auf die nächsthöhere Version ist selbstverstaendlich jederzeit möglich.
     
  2. Dann wird es die mehrplatzfähige Client-Server-Version geben, nennen wir sie mal 'ERPel pro'.

    In dieser Variante sollte sinnvollerweise die Datenbank auf einem Server im Netzwerk installiert werden, auf den dann nahezu beliebig viele Arbeitsplaetze gleichzeitig zugreifen koennen. Diese Version ähnelt der 'ERPel light', wird aber einige zusätzliche Funktionen haben, die der 'Kleinunternehmer' einfach nicht braucht.
     
  3. Und dann wird es 'irgendwann' noch den 'grossen' ERPel geben, dem wir jetzt der guten Ordnung halber mal den Arbeitstitel 'ERPel plus' geben. ERPel plus werden wir zu einem kleinen aber dennoch vollwertigen Warenwirtschaftssystem mit integrierter Finanzbuchhaltung und allem drum und dran ausbauen.

    In allen drei Fällen darf der Anwender für jeden Arbeitsplatz wählen, ob er Linux oder Windows als Betriebssystem einsetzen will. Optisch und funktionell sind beide Versionen gleich. Das soll eine sanfte Migration hin zu Linux ermöglichen, ohne dass alle Arbeitsplätze nun auf einen Schlag 'zwangsweise' auf Linux umgestellt werden müssen.
     

Und nun kommt die schlechte Nachricht:
 

Die beiden letzgenannten Versionen werden nicht kostenlos sein. Die Preise stehen noch nicht fest, werden aber durchaus moderat ausfallen, da wir hier unseren enormen Kostenvorteil weitergeben können und werden. So in etwa wird das Geschaeftsmodell von DavaoSOFT aussehen.

In ERPel stecken derzeit über zwei Jahre harte Arbeit und natuerlich hat die Entwicklung von ERPel auch ein wenig Kapital verschlungen. Das soll irgendwann, irgendwie mal wieder reinkommen, was sicherlich verständlich ist. Die letzten Feinheiten dieses Geschäftsmodells stehen noch nicht fest, eine endgültige Entscheidung wird noch in den nächsten Tagen erfolgen.
 

Wir haben selbstverständlich auch ueber 'Open Source' nachgedacht, aber auch der Entwickler von Open Source muss von irgendwas leben. Open Source kann als Geschäftsmodell nur funktionieren, wenn der Kunde anschliessend Support, also zum Beispiel aufwendige und kostenpflichtige Schulungen, gebührenpflichtige Hotlines, teure Handbücher oder was auch immer braucht. Doch gerade das wollen wir bei ERPel ja gerade vermeiden.

ERPel mag anfangs ungewohnt erscheinen. Der Anwender wird aber sehr schnell feststellen, dass ERPel unglaublich einfach zu bedienen ist. Dennoch wird es zu ERPel auch ein Handbuch geben, und selbstverstaendlich werden wird es auch Vertriebs- und Servicepartner geben, welche dann den Service vor Ort wie Installation Schulung und dergleichen anbieten werden.